How I met my idea – acht Mal Inspiration!

„How I met my idea“ fand vergangenen Dienstag zum ersten Mal in der Bastei in Aachen statt. Acht Akteure aus der Kreativwirtschaft stellten im 8-Minuten Takt ihre unkonventionellen Projekte, Ideen und Visionen vor, dabei ging es zum Beispiel um Ökostrom, kreativer Menschlichkeit oder Poetry Slams – und um die generelle Frage, wie bin ich eigentlich zu meiner Idee gekommen?

Photos by David Engel

Der Hannoveraner Björn Vofrei erzählte dem euregionalen Publikum, wie er auf die Idee kam, Identität zu stiften, für Hannover und ein verbessertes Image der Stadt. Sebastian Fleiter reiste aus Kassel an und präsentierte sein „Electric Hotel“: Wer schon einmal bei einem Festival sein Handy aufladen wollte, kennt das Problem keinen Strom zu haben. Sebastian schaffte ein Abkommen und entwarf einen umgebauten Wohnwagen als mobile Ladestation für Stromhungrige. Patricia Yasmine Graf gab Einblicke in das kreative Innenleben des Designers und Lutz Bernhardt sprach über die -auch negative- Macht von kreativen Ideen.  Zum Finale gab es Experimentelles von Ex Blue Man Group Trommler Eshan Khadaroo. Zusammen mit dem Publikum wurde Musik gemacht, weg von Laptops, Smartphones und Co um gemeinsam Kreatives zu schaffen, denn Kreativität bedeutet Menschlichkeit.

Wie die eigene Idee präsentiert wurde, war den 8 Teilnehmern freigestellt. Neben Videokunst von Benjamin Fleig gab es für die rund 80 Zuschauer zum Beispiel ein Hörspiel von Ekram Bsiri, Musik sowie ein Gedicht vorgetragen von Poetry Slammer Robert Targan. Johannes Tomm, Creative Drive Projektleiter, und Kai Hennes, Musiker aus Aachen und ein Huhn führten durch den Abend, inklusive Bühnenpremiere des neuen Songs „Baumsegelboot“. Der 8-Minuten Takt sorgte für einen kurzweiligen und extrem abwechslungsreichen Abend im Foyer Rouge.

Mit „How I met my idea“ wollen wir das enorme Potential der Kreativwirtschaft hier in Aachen und der Euregio Maas-Rhein sichtbar machen. Wir bieten eine Plattform für besondere Ideen, die geteilt und gemeinsam weiter gedacht werden. In der Pause sowie nach der Veranstaltung wurde diskutiert, Kontakte geknüpft, Netzwerke ausgebaut.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg für uns alle. Im Rahmen von “Creative Drive” und des “GründerZentrum Kulturwirtschaft” bedanken wir uns bei den grandiosen Ideenmachern, dem Theater K für die tolle Unterstützung und die wunderbare location, den zahlreichen Zuschauern sowie allen, die zu einem gelungenen Abend beigetragen haben. Wir freuen uns bereits auf „How I met my idea Folge 2“ Ende August 2012!

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Fusion mit kreativen Augen gesehen…

Was der Projektpartner aus der zweiten Runde von Creative Drive in Aachen zu der Zusammenarbeit mit den kreativen Akteuren aus der Euregio sagt, könnt ihr hier nachlesen: www.regioit.de/aktuelles/…

Auszug aus dem Artikel: “Nun konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden! Das Creative Drive-Team präsentierte der Geschäftsleitung  und den Projektverantwortlichen das finale Konzept, welches zusammen mit den Mitarbeitern der regio iT in den vergangenen sechs Monaten erarbeitet wurde. Mit neuen Ideen und Lösungen soll auch in Zukunft die Zusammenarbeit der Aachener und Gütersloher Kollegen kreativ gefördert werden.”

Auch wir sehen in dem Ergebnis der Zusammenarbeit einen tollen Erfolg und hoffen darauf, dass im kommenden Jahr viele dieser hervorragenden Ideen durhc das CD-Team umgestzt werden.
Ebenso hoffen wir auch, dass diese Zusammenarbeit ein gutes Beispiel für Andere ist, so dass in Zukunft auch weitere Unternehmen die Potenziale aus der Kreativwirtschaft erkennen und eine Zusammenarbeit eingehen werden.

Zu Creative Drive:
Die nächste Runde startet Anfang August, bewerben dafür kann man sich noch bis zum 15.Juni auf www.creative-drive.eu/call !!!

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Ideenmacher Nr. 8: Sebastian Fleiter

THE ELECTRIC HOTEL

THE ELECTRIC HOTEL Photo by S. Fleiter

Unser letzter Ideenmacher in der Montagsvorstellung ist Sebastian Fleiter, der mit seinem ELECTRIC HOTEL Festivals bereist. THE ELECTRIC HOTEL ist eine riesige elektrische Ladestation im Gewand eines “Airstream Trailer”.
Festivalbesucher können hier ihr Handy aufladen, indem sie entweder auf dem Fahrrad in die Pedale treten und den Strom selbst erzeugen oder auch einfach den Wind, Wasser und die Sonne für sich arbeiten lassen. Neben dem Spaßfaktor geht es also auch darum, die Kraft und die Einfachheit erneuerbarer Energien zu demonstrieren. Denn eins ist klar: Flatrate-Telefonie ist mittlerweile Standard und bezahlbar, die Flatrate-Nutzung von Umweltressourcen wird auf Dauer allerdings zu untragbaren Kosten führen. Wir finden die Idee gut und freuen uns auf einen Besuch des ELECTRIC HOTEL-Machers auf unserer Bühne.

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Kreative Entwicklungen in Aachen und der EMR

Einen wirklich gut geschriebenen Artikel über Miriam Schmalen aus der letzten Creative Drive Runde, geschrieben von Rene Kohnen, findet ihr unter www.glueckstueck.com

Gerne möchten wir aus dem Text zitieren:
>> … Sie hat sich im Raum Aachen, gerade durch ihr Stipendium “Creative Drive” ein wertvolles Netzwerk aufgebaut, aus dessen kreativen und persönlichen Austausch sie positiv schöpft. Begeistert berichtet sie das Aachen, als Stadt angrenzend an die Niederlande und Belgien, in den letzten Jahren zum interessanten kreativen Brennpunkt geworden ist. “Hier hat sich eine richtige Szene entwickelt die mich gerade unheimlich unterstützt und inspiriert.” <<

Schöne Worte über Creative Drive und die Kreativwirtschaft in Aachen und der Euregio Maas Rhein! Wir entwicklen den Kreativstandort gemeinsam weiter, da gibts noch viele Menschen die wir ereichen und viel kreatives Potenzial was wir unterstützen wollen.

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Ideenmacher Nr. 7: Lutz Bernhardt

Journalist mit Baum und Seele

Photo by Ute Bernhardt

Photo by Ute Bernhardt

Wir freuen uns sehr, Lutz Bernhardt bei uns auf der Bühne von „How I met my idea“ begrüßen zu dürfen. Neben seiner Arbeit beim Stadtmagazin Klenkes als Chefredakteur, ist er auch als Radioreporter und Dozent an der FH für Design tätig. Was die wenigsten wissen: Vor seiner Karriere im journalistischen Bereich hat er Forstwirtschaft studiert. Ob er bei uns am 29. Mai nun als leidenschaftlicher Baumkundler auftritt, oder doch ein Bild des multimedialen Schreibens der Zukunft entwirft, bleibt eine Überraschung und wir verbleiben in gespannter Erwartung.

Homepage: http://reportagebox.wordpress.com

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Ideenmacher Nr. 6: Björn Vofrei

Björn (links) und seine “Hannoverliebe-Kollegen”. Photo by “Hannoverliebe!”

Björn Vofrei ist Designer und Allroundtalent. Eins seiner erfolgreichen Projekte nennt sich “Hannoverliebe! Identität stiften” – eine Plattform aus der größten Stadt Niedersachsens, die es  es sich zur Aufgabe gemacht hat Hannover aktiv mitzugestalten. Mit “Hannoverliebe!” geht es Björn und seinem interdisziplinären Team darum, die Bewohner der Stadt zu vernetzen, Beziehungen aufzubauen und das Wir-Gefühl ortsunabhängig zu stärken.

detektor.fm portraitierte “Hannoverliebe!” bereits in der Serie “Machen statt Quatschen”. Im Rahmen der “Kultur- und Kreativpiloten Deutschland” zeigte detektor.fm  Kreative, die ihre Ideen erfolgreich in die Tat umsetzen. Im Finale der Serie wurde Björn Vofreis Projekt grandios präsentiert, deshalb gibt es heute in der Montagsvorstellung einen wunderbaren Audio-Beitrag über “Hannoverliebe”, unbedingt reinhören!

Live und in Farbe gibt es Björn dann am 29.05. bei “How I met my idea” ab 19:30 Uhr im Foyer Rouge der Bastei.

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Ideenmacher Nr. 5: Patricia Yasmine Graf

Foto by PYG

Foto by PYG

Patricia Yasmine Graf ist Designerin. PYG heißt ihr Label. Sie entwirft, produziert und vertreibt Taschen, Möbel und Accessoires. Das Prinzip aller PYG-Produkte: die Nutzung der Eigenschaft eines Materials. Filz wird hier gesteckt, nicht genäht. So entsteht ein reduziertes Design – innovativ, trendorientiert und inklusive Wiedererkennungswert. Das Thema „Nachhaltigkeit“ spielt auch bei PYG Produkten eine besondere Rolle, Patricia verwendet umweltfreundliche Materialen, meist zu 100% abbaubar und ausschließlich in Deutschland hergestellt.

Mit ihrem Namen, verbinden die meisten die „Designmetropole Aachen“ – ein von Patricia mit gegründetes Netzwerk aus Designern und Künstlern, die in der Euregio Maas-Rhein gemeinsam nach Aufmerksamkeit schreien. Nachhaltiges Design steht auch hierbei im Fokus.

Bei „How I met my idea“ wird klar, Designer denken in ungewöhnliche Richtungen. Sie führen gute Ideen zum Erfolg. Wir sind gespannt, welche Ideen in Patricias Kopf schwirren und freuen uns auf ihren Beitrag am 29.05. ab 19:30 Uhr im Theater K.

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