9th Shanghai Biennale: Eine Creative Driverin auf der Shanghai Biennale als Teil des „Berlin-City Pavilion“-Teams

Ein Gastbeitrag von unserer Creative Drive Teilnehmerin Yu Chen:
Die 9te Biennale in Shanghai befasst sich mit „Reactivation“ – Lehrstehende Bauten mitten in der belebten Fußgängerzone der Nanjing rd. sollen durch die „City-Pavillions “ wieder mit ins aktive Leben mit einbezogen werden. Das Goetheinstitut als einer der  Kuratoren beauftragte RaumlaborBerlin damit Berlin zu vertreten.
Da ich während meines Studiums ein kurzes, schönes Praktikum bei Raumlabor gemacht habe, griffen Sie auf mich zurück und ich wurde zum Teil des Teams das auch Vorort die Installation machen sollte.
Ankunft: 20.09.2012
Ein spannendes aber auch ziemlich dreckiges und verkommenes Gebäude inmitten der Stadt Shanghai erwartete uns – ohne die angeforderten und versprochenen Geräte und Materialien …was erwartet man auch.
Konzept in Kürze:
Richard Paulick, Architekt der klassischen Bauhaus Schule, lebte 15 Jahre vor dem Ende des zweiten Weltkrieges in Exil in Shanghai auf der Nanjing Rd. Er hatte unter anderem ein Innenarchitektur-Büro und war Professor für Stadtplanung an der American University of Shanghai. Zurück in Berlin bekam er aufgrund seiner kommunistischen Vergangenheit in der DDR einige der größten Planungprojekte in Auftrag, unter anderem ein Großteil der Karl-Marx-Alle (damals Stalin-Allee).
Die Fenster eines der Gebäude von Richard Paulick in (in welchem auch RaumlaborBerlin ihr Büro haben) wurden diesen Sommer aufgrund von Renovierungsarbeiten in doppelglasige Isolierfenster umgetauscht.
RaumlaborBerlin ergriff die Chance und rettete über 300 Stück der schönen ,alten Holzfenster. Jetzt werden sie in ein Tee-Pavillion mit dem Grundriss eines des vom jungen Paulick entworfenen Stahl-Fertigbau- Hauses umfunktioniert.
In diesem Tee-Pavillion aus den Originalfenstern kann man bei einem Tee  einen Comic (von mir gezeichnet) lesen, der diese Geschichte ausführlicher erzählt.
Blickt man aus den „Fenstern“ raus, sieht man Bilder einiger von Paulick entworfenen Straßenzüge, Gebäude und Interieurs (auch Teil meines Beitrages).
Noch ein paar Eindrücke des fertigen Pavillons:
 Diese Erfahrung war jedenfalls das tägliche lange Arbeiten wert. Das Beste ist, dass man dabei viele interessante und nette Leute kennelernt und einen unglaublichen Input bekommt was an kreative Energie überall auf der Welt herumschwirrt …
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Eine Antwort zu 9th Shanghai Biennale: Eine Creative Driverin auf der Shanghai Biennale als Teil des „Berlin-City Pavilion“-Teams

  1. Pingback: Judit Bellostes : coincidencia circunstancial – the international ghost, temporary pavilion : Estudio de arquitectura

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